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Ein Islam-kritischer Kommentar in der BamS – aber doch bitte nicht in Deutschland!


Es sind nur wenige Zeilen, aber sie bergen enormen politischen Sprengstoff. Nicolaus Fest, Sohn des ehemaligen FAZ-Herausgebers Joachim Fest und aktuell Vize-Chefredakteur der Bild am Sonntag (BamS) hat sich etwas von der Seele geschrieben, was für ihn sehr wichtig ist. Und man reibt sich die Augen: Der mutige Kommentar fällt so vollständig aus dem doch sehr links-geprägten Presse-Einerlei, daß es einem intellektuellen Leser wie mir die Augenbrauen verwundert in die Höhe treibt.

Gerade die BILD und die BamS sind schließlich bekannt dafür, daß sich beide Medien klar und konform zu einem bestimmten Thema positionieren und diese Sichtweise konsequent und vor allem rücksichtslos durchziehen. Egal um welchen Preis, es muss in das selbstgezimmerte Weltbild des großen Medien-Konzerns passen und natürlich auch „Quote machen“. So war es bei dem kometenhaften Aufstieg und dem tiefen Fall des ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff und in unzähligen anderen Fällen. Abweichler vom Presse-Mainstream? UNERWÜNSCHT!

Jetzt hat es doch tatsächlich einer aus den linken Mainstream-Medien mal gewagt, eine andere und vor allem kritische und gegenläufige Sichtweise zum Thema „Islam“ einzunehmen und das sachlich auch noch zu vertreten. Kurz und prägnant. Und was passiert: Die sog. „Gutmenschen“ – vor allem der linke Flügel der SPD, natürlich die LINKE und die bei solchen Themen immer gerne ganz vorne mitmischenden GRÜNEN gemeinsam mit den Restbeständen der ebenfalls stark links orientierten Piraten – laufen in Windeseile massiv Sturm und zeigen die seit Jahren bekannten Verteidigungs- und Schutzreflexe in Richtung des „Schuldigen“. Das (historisch schlechte) deutsche Gewissen wird bemüht, an die Moral und Humanität appelliert und die „Pauschalverurteilung des Islam“ (Chef-Redakteur Kai Diekmann von der BILD) rüde zurückgewiesen. Auch die BamS-Chefetage ist schnell und eifrig dabei, sich von dem „Vorgang“ des Abweichlers zu distanzieren und mit geradezu devoter Büsser-Haltung Schadenbegrenzung zu betreiben. Ein Shit-Storm in den Sozialen Netzwerken fällt über Nicolaus Fest her, der das allerdings (noch?) sehr gelassen kommentiert.

Ein besonders engagierter und eifriger türkisch-stämmiger Deutscher, der Mitglied des Bundestages ist, hat dann ganz empört auch sofort bei der Staatsanwaltschaft Berlin Strafantrag gestellt und die Aufnahme von Ermittlungen gegen Herrn Fest wegen „Volksverhetzung“ gefordert. Dem deutschen Rechtsstaat sei Dank! Diese Möglichkeit steht jedem in unserem Land offen – Erfolgsaussichten wohl eher gering.

Was ist denn eigentlich passiert? Herr Fest nimmt sich doch tatsächlich heraus, aus seiner eigenen, ganz persönlichen Sicht wenige kritische aber dennoch sehr zutreffende Fragen zu stellen. Und diese auch noch mit Fakten zu unterlegen! Wenn wir den Kommentar (im Original als Bild-Datei in diesem Blog-Beitrag) lesen, sollten wir uns selbst fragen:

1.) Ist der „Islam“ tatsächlich ein (objektives) Integrationshindernis?

2.) Nimmt Herr Fest die Tatsachen (z.B. „Friedensrichter“, „Zwangsheirat“, „Ehrenmorde“ oder signifikant höhere Kriminalitätsraten bei Jugendlichen mit islamisch geprägtem Migrationshintergrund) falsch wahr? Erfindet er Geschichten, die nicht der Wahrheit entsprechen oder übertreibt er maßlos?

3.) Überschreitet er in seiner Darstellung ethische Grenzen? Wird er etwa beleidigend oder diskriminierend? Hetzt er gar in unangemessener Art und Weise gegen eine Weltreligion?

4.) Ist somit also die Aufregung und das hysterische Geschrei der ideologisierten und moralisch gleichgeschalteten Gutmenschen berechtigt und muss Herr Fest moralisch und öffentlich von unserer Gesellschaft abgestraft und zurecht gewiesen werden? Wurde eventuell sogar eine Straftat begangen?

Zunächst ist auf die im Grundgesetz verankerte Meinungsfreiheit hinzuweisen, die für alle in Deutschland lebenden Menschen gilt – damit ist nicht die Freiheit gemeint, nur eine Meinung zu vertreten, die ggf. für die (Medien-)Mehrheit opportun ist. Es gilt insbesondere für Minderheiten-Meinungen und Äußerungen von Andersdenkenden. Dieses Recht hat Herr Fest schlicht wahrgenommen.

Dabei darf es grundsätzlich keine gedanklichen Tabus geben, sofern sich diese Meinungen bzw. Äußerungen nicht gegen die Freiheitlich Demokratische Grundordnung unseres Landes und den demokratischen Rechtsstaat richten oder zu (militanter) Gewalt (gegen Menschen) aufrufen oder diese verherrlichen. Religionen genießen dabei zu Recht einen besonderen Schutz, allerdings muß auch über religiöse Inhalte, über nicht zu tolerierende extremistische Auswüchse und vor allem über gesellschaftliche Folgen von Religion bzw. religiösen Gebräuchen diskutiert werden können! Dies ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn sich eine immer dynamisch weiter anwachsende Religionsgruppe in Deutschland in oft radikaler Weise – auch gegen das Christentum oder Deutsche ohne eine Glaubenszugehörigkeit – äußert. Und das ist nun mal merklich der Islam in all seinen Schattierungen und Gruppierungen. Hierbei muss die deutsche Gesellschaft endlich sensibel werden, ansonsten besteht die Gefahr, dass sie von besonders aggressiven Religionen bzw. deren extremistisch agierenden Vertretern nachhaltig beschädigt wird. Zulasten von uns allen. Und das können und dürfen wir nicht zulassen! Das ist es, was auch Herrn Fest stört.

Zurück zur Integration: Die zahlreichen islamistischen – faktischen – Ghettos in Deutschland geben Herrn Fest offenbar recht. Hier leben in Deutschland Menschen – oft sind es Frauen – die keine oder nur sehr schlechte Sprachkenntnisse der deutschen Sprache besitzen. Ganze Stadtteile werden auf deutschem Hoheitsgebiet von Parallelgesellschaften „regiert“, nach eigenen Regeln, Werten und Idealen – bis hin zu einer eigenen Gerichtsbarkeit. Also gewissermaßen ein „Staat im Staate“. Deutsche sind dabei eher unerwünscht. Einzelne Menschen in diesen Parallelgesellschaften werden von ihren Familien oft von Kontakten zu Deutschen ausdrücklich ferngehalten und sind somit aus der deutschen Gesellschaft faktisch ausgeschlossen. Junge Menschen, die den Einflussbereich dieses Islams verlassen wollen, um nach eigenen (freien, westlich orientierten) Grundsätzen zu leben, werden von ihren Familien diskriminiert und terrorisiert. Freie Lebensformen – etwa eine Partnerschaft zwischen deutschen Männern und islamischen Frauen oder gar Homosexualität – werden oft sanktioniert oder aggressiv bekämpft. Und das mit allen Mitteln. Wie soll vor diesem Hintergrund Integration funktionieren?

Zu den anderen Themenfeldern, die Herr Fest in seinem Kommentar benannt hat, gibt es in ausreichendem Masse offiziell nachlesbares Daten- und Zahlenmaterial (Kriminalstatistik, Statistisches Bundesamt etc.), auf das ich im Detail nicht eingehen will. Trotz eingeschränkter Berichterstattung in den Leitmedien der Presse lassen sich die teilweise bedenklichen Verhältnisse und Zustände in Teilen von Berlin und anderen regionalen Brennpunkten in unserer Republik nicht wegdiskutieren. Auch ich selbst habe bereits sehr unangenehme Erfahrungen mit extrem gewaltbereiten islamischen Jugendlichen machen dürfen. Nur gemeinschaftliches, couragiertes Auftreten mit anderen Bürgern hatte damals eine Eskalation verhindert. Diese Tatsachen geben Herrn Fest somit im Ergebnis Recht.

Und was ist mit Diskrimierung oder Beleidigung? Lesen Sie selbst den Original-Kommentar! Er wählt in seiner Darstellung eine klare Sprache und nimmt eine eindeutige Position ein. Das ist legitim. Er belegt seine Sichtweise mit Beispielen. Darüber kann man diskutieren – mich würde aber interessieren, wie man die von ihm benannten Tatsachen eigentlich widerlegen will? Beleidigend wird er dabei aus meiner Sicht nicht.

Somit kann man resümieren, daß Herr Fest auch weder öffentlich an den Pranger gestellt noch in sonstiger Form diffamiert werden muss. Vielmehr sollten wir uns in unserer Gesellschaft mit den offensichtlichen Fakten kritisch und ideologiefrei auseinandersetzen und aktiv an Lösungsmöglichkeiten hinsichtlich bestehender Fehlentwicklungen arbeiten. Nur so kann unsere Gesellschaft permanent verbessert werden und auch nur so ist die Integration – auch religiöser Überzeugungen – überhaupt erst möglich. Und hierzu sind ausdrücklich auch in Deutschland lebende Menschen islamischen Glaubens aufgerufen, die integrationsbereit und integrationswillig sind!

Und vor diesem Hintergrund ist übrigens auch die aktuelle Asyl- und Einwanderungsproblematik grundsätzlich zu diskutieren. Die Zahl der unbegrenzten Einwanderungen nach Deutschland wird in diesem Jahr weiter massiv zunehmen. Schon stoßen viele Städte und Gemeinden an ihre Kapazitätsgrenzen. In aller Eile werden schon Hotels angemietet und Jugendeinrichtungen zu Flüchtlings-Aufnahmelagern umfunktioniert – Kindergärten und Schulen werden schon seit geraumer Zeit genutzt. Deutschland ist weltweit mittlerweile – nach den USA – das zweitbeliebteste Einwanderungsland. Ein Volk mit derzeit ca. 80 Millionen Einwohnern soll die Probleme einer Weltbevölkerung mit über 6 Milliarden Menschen lösen? Wohl kaum.

Viele dieser Einwanderer kommen aus aktuellen Kriegs- bzw. Krisengebieten und leben eine radikale Form des islamistischen Glaubens, der in unserem Land keinen Platz haben darf! Wenn in unserer offenen Gesellschaft immer mehr radikale und militante Einflüsse des Islam an Bedeutung gewinnen, die unser Wertesystem aktiv bekämpfen oder es negativ überlagern und somit nachhaltig schwächen, so werden wir und vor allem unsere Kinder eines schönen Tages in einem ganz anderen Land aufwachen. Und dann sind wir christlich geprägten, toleranten Abendländer die Minderheit im eigenen Land – und wie der Islam mit solchen Minderheiten umzugehen versteht, läßt sich in vielen arabischen Ländern bestaunen.

Und nur darauf hat Herr Fest zu Recht hingewiesen!

NACHTRAG 1: Ein sehr gutes Statement von Vera Lengsfeld zu diesem Thema findet sich unter http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/bleiben_sie_fest_herr_fest – und Frau Lengsfeld ist sicherlich über jeden Zweifel erhaben, rechtspopulistisch oder gar rechtsradikal zu sein!

NACHTRAG 2: Auch der bekannte TV-Moderator und Publizist Peter Hahne stellt sich auf die Seite von Herrn Fest mit einem ebenfalls sehr guten und sachlichen Beitrag unter
http://www.pi-news.net/2014/07/hahne-dieser-islam-gehoert-nicht-zu-deutschland/#more-419536!

NACHTRAG 3: Jetzt versuchen auch noch eigentlich als seriös geltende Medien wie DIE ZEIT, die Thesen des Herrn Fest zum Islam wissenschaftlich zu widerlegen – und scheitern kläglich! Eine sehr fundierte Entlarvung dieses schon fast irrealen, extrem peinlichen und amateurhaften Versuches ist nachzulesen unter http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_zeit_gibt_eine_redaktionsempfehlung.

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NACHTRAG 4: Eine Woche nach dem Kommentar von Herrn Fest haben sich die großen deutschen Medien formiert und sich – teilweise großflächig (4 Seiten in der BamS, ausführlich auch in BILD z.B. unter http://m.bild.de/news/standards/bild-kommentar/islam-wir-brauchen-die-debatte-37086060,variante=L.bildMobile.html) – entschuldigt. Bei wem eigentlich genau? Und vor allem: Für was? Sind die im Fest-Kommentar genannten Probleme etwa gar nicht vorhanden? Leiden die Lengsfelds und Hahnes und unzählige Befürworter des Kommentars etwa unter Halluzinationen oder Realitätsverlust? Oder geht es etwa nur um die Art der Formulierung einzelner Kritik-Punkte?

Immerhin wird eingeräumt, daß man eine „Debatte“ zu den bestehenden Problemen führen müsse. Und man druckt doch tatsächlich auch (redaktionell überarbeitete?) Feedbacks von Lesern ab, die – wohl sorgfältig ausgewählt – das „Meinungsspektrum der Redaktion“ abdecken.

Man reibt sich als deutscher Staatsbürger wirklich nur noch verwundert und verwirrt die Augen vor diesem unsäglichen Schauspiel in unserem Land! Die im Grundgesetz verankerte Meinungsfreiheit gilt offensichtlich nur dann, wenn sie in ein festgelegtes Bild der Welt in bestimmten Leitmedien passt – und dieses Bild bestimmen in Deutschland offensichtlich immer mehr verschiedene Migranten-Organisationen, Ausländer-Vereinigungen oder Islam-Vertreter! Die Aufmerksamkeit des Kommentars und die entstandene Diskussion hätten auch Politiker viel aktiver nutzen müssen, um sich mit den Aussagen problemorientiert auseinander zu setzen.

Ich habe bereits seit einiger Zeit konkrete persönliche Konsequenzen gezogen: Als ehemaliger Abonnent von SPIEGEL, FOCUS, FAZ, DIE WELT, SZ und dem HANDELSBLATT habe ich sämtliche Abos gekündigt und informiere mich ausschließlich über vielfältige Online-Angebote. Nur dann, wenn immer mehr Abonnenten diesem Beispiel folgen, werden sich die Medien vielleicht qualitativ verbessern und vor allem ihrer ureigensten Aufgabe – einem objektiven, sach- und problemorientierten Journalismus – wieder nachkommen!

NACHTRAG 5: Wie weit die „Konsequenz“ der links-indoktrinierten Presse bei unangenehmen Berichterstattern in Deutschland mittlerweile geht, musste Herr Fest bereits wenige Wochen nach seiner Veröffentlichung feststellen. In einer kurzen Stellungnahme wurde bekannt gegeben, dass sich das Haus Springer „einvernehmlich“ mit ihm über eine Trennung verständigt hat. Die systematische Ausgrenzung unbeliebter Meinungen geht also weiter!

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Nach 1 Monat: Schon 50 positive Feedbacks!


Bereits nach 1 Monat konnte der MATZKEBLOG 50 positive Feedbacks („Gefällt mir“) bei WORDPRESS im Blog verzeichnen. Zudem habe ich auf die jeweiligen Beiträge mehrere hundert Nachrichten und Emails erhalten. Schwerpunkte dabei waren die Angst um die künftige Euro-Entwicklung, die Fragilität des Bankensystems und die akute Sorge um die Private Altersvorsorge.

Täglich wird der Blog bereits von ca. 100 Interessenten besucht – nahezu 3.000 Besucher im ersten Monat!

Ich bin positiv über die Ergebnisse überrascht und nehme diese Resonanz als verstärkten Ansporn auf, auch künftig klar und kritisch über aktuelle, mir persönlich wichtige Themen aus Politik und Wirtschaft zu berichten.

Vielen Dank für Ihre Neugier, Ihr engagiertes Interesse und Ihren auch künftigen Blog-Besuch!

50 "GEFÄLLT MIR"-Angaben im MATZKEBLOG

50 „GEFÄLLT MIR“-Angaben im MATZKEBLOG

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Private Altersvorsorge mit einer fremdgenutzten Eigentumswohnung – derzeit nahezu zum Nulltarif möglich


Die aktuellen Quadratmeter-Preise für Eigentumswohnungen mit mittlerem Wohnwert (Neubau und Bestand) selektiert nach verschiedenen Städteklassen (Anzahl der Einwohner)

Die aktuellen Quadratmeter-Preise für Eigentumswohnungen mit mittlerem Wohnwert (Neubau und Bestand) selektiert nach verschiedenen Städteklassen (Anzahl der Einwohner)

Die aktuellen Preisveränderungen bei Einfamilienhäusern zeigen für verschiedene Immobilien-Märkte sehr unterschiedliche Entwicklungen - daher: Augen auf bei Immobilien-Investotionen!

Die aktuellen Preisveränderungen bei Einfamilienhäusern zeigen für verschiedene Immobilien-Märkte sehr unterschiedliche Entwicklungen – daher: Augen auf bei Immobilien-Investotionen!

Interessierte Leser fragen mich verstärkt nach der Möglichkeit, die eigene private Altersvorsorge über eine fremdgenutzte Immobilie abzubilden. In den o.a. Abbildungen (Quelle: Immobilienverband Deutschland IVD e.V.) können wichtige Marktindikatoren abgelesen werden, die zu einer ersten Grundorientierung dienen können.

Diese derzeit in der Tat sehr interessante Möglichkeit, die private Altersvorsorge z.B. über einer fremdgenutzte Eigentumswohnung langfristig aufzubauen, wird sehr verständlich in einem Artikel aus 10.2013 dargestellt, der bei FOKUS MONEY veröffentlicht wurde (http://www.focus.de/immobilien/kaufen/tid-27761/kapitalanlage-wohnung-frei-haus_aid_841613.html).

Exemplarisch wird auf unterschiedliche Immobilien-Märkte (Freiburg, Hamburg, Köln, München und Münster) eingegangen und eine entsprechende langfristige Modellrechnung mit realistischer Rendite auf Basis eines konkreten Anlegerbeispiels abgeleitet.

Obwohl die Immobilienpreise seit dem vergangenen Jahr bereits spürbar angestiegen sind, können Anleger aktuell zu weiterhin gesunkenen Finanzierungskonditionen in Immobilien anlegen. Somit kann man die Grundsystematik aus dem Artikel auch heute noch verwenden, die ausgewiesenen Renditen erscheinen aus heutiger Sicht auch noch langfristig darstellbar.

Die jeweils eigene, individuelle Anlagemöglichkeit ist auf der Basis konkret in Frage kommender Immobilien natürlich mit einem ausgewiesenen Immobilien- bzw. Finanzierungsexperten zu besprechen.

 

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Aktuelle Alternativen zur Kapital-Lebensversicherung (Teil 2): Instrumente für eine eigene private Altersvorsorge


Möglichkeiten der privaten Altersvorsorge

In diesem Teil 2 möchte ich einen ganz einfachen und allgemeinen, für Jedermann verständlichen und grundsätzlich möglichen Überblick über wesentliche Instrumente der privaten Altersvorsorge geben. Quelle ist ebenfalls die bereits in Teil 1 verwendete, ältere Übersicht der Stiftung Warentest (Test.de).

Zu Beginn werden – der Vollständigkeit und Fairness halber sowie aus Vergleichsgründen – nochmals alle üblichen Versicherungsprodukte (private Rentenversicherung und Kapital-Lebensversicherung, klassische bzw. fondsgebundene Variante) aufgeführt.

Alternativ sollte man sich in jedem Fall die anderen Produktmöglichkeiten ansehen und entscheiden, welche Problemlösung für die eigene private Altersvorsorge vor dem Hintergrund der jeweiligen Lebenssituation sowie der individuellen Wünsche und Ziele möglicherweise geeignet sein könnte. Auf die Darstellung spezieller und relativ komplizierter Produktlösungen (ETF-Anlagen, Gold-Sparpläne u.ä.) wurde bewußt verzichtet, um die Übersicht kompakt und verständlich zu halten. Auch hier gilt, eine kompetente und erfahrene Person bzw. Institution des Vertrauens in die Anlageentscheidung einzubeziehen, bevor man sich endgültig für ein Anlageprodukt entscheidet.

Bei den klassischen Bankprodukten muss man aufgrund der aktuellen Zinssituation mit einer Real-Enteignung (Zinserträge deutlich unter der aktuellen Inflationsrate = Kapitalverlust) rechnen. Ob diese Produkte künftig – bei steigendem Zinsniveau – wieder reale Rendite erwirtschaften werden bleibt abzuwarten. Im Gegensatz zu den Versicherungsprodukten sind die verschiedenen Bankalternativen einfach, transparent und vor allem ohne größere Kosten.

Die in der Aufstellung ausgewiesenen Bundesschatzbriefe werden seit 01.01.2013 übrigens NICHT mehr ausgegeben, sind also für aktuelle, langfristige Anlageentscheidungen im Rahmen der privaten Altersvorsorge nicht mehr zu berücksichtigen.

Im Bereich der Investmentfonds-Sparpläne kann man sich grundsätzlich für relativ risikoarme Rentenfonds, risikoreichere Aktienfonds oder einen Fonds-Mix (Verteilung der Ansparbeträge auf Renten- und Aktienfonds) entscheiden. Die meisten Investmentfondsgesellschaften bieten auch sog. „Dachfonds“ speziell für die private Altersversorgung an. Wichtig ist – neben der Bewertung der Risiken sowie der Kostenstrukturen einzelner Fonds – langfristig die Qualität des Fondsmanagements. Hierbei helfen sog. „Performance-Vergleiche“, obgleich diese lediglich Aussagen zur Vergangenheit liefern, die NICHT auf die Zukunft übertragen werden können. Dennoch merkt man bei Vergleichen sehr schnell, wie unterschiedlich die Ergebnisse bei verschiedenen Fondsgesellschaften in einzelnen Anlagesegmenten ausfallen können.

Langfristig sollten – insbesondere Sparpläne mit Aktienanteil oder Aktienschwerpunkt – ein deutlich über der Inflationsrate liegendes, positives Anlage-Ergebnis für die private Altersvorsorge erwirtschaften. Viele Gesellschaften bieten insbesondere auch gemanagte Mix-Modelle an, d.h., man beginnt mit einem hohen Aktienanteil innerhalb der Sparanlage in den ersten Jahren, der in den letzten Jahren der Produktlaufzeit zugunsten einer risikoarmen Rentenfonds-Anlage automatisch reduziert wird. Damit soll verhindert werden, daß man nach langjähriger Ansparphase – etwa durch einen Börsencrash – Nachteile zum Auszahlungszeitpunkt hinnehmen muss.

Eine sehr interessante Anlageform für die private Altersvorsorge sollte in der aktuellen Niedrigzins-Phase die Immobilie darstellen. Aber aufgepasst: Schon sind in diesem Bereich die ersten unseriösen Anbieter am Markt, die ihren ahnungslosen Kunden sog. „Schrott-Immobilien“ (Objekte mit offenen oder versteckten Mängeln in schlechter Lage werden zu überhöhten Preisen am Markt angeboten) verkaufen wollen.

Wenn man sich dieser langfristig interessanten und nachhaltigen Anlageform zuwendet, sollte man zunächst entscheiden, ob man die jeweilige Immobilie selbst im Alter nutzen möchte oder sie lediglich als dauerhaft fremdgenutzte Anlage sieht. In jedem Fall ist immer entscheidend, in welcher LAGE sich das Objekt befindet und zu welchem Kaufpreis man – trotz attraktivem Zins-Niveau bei einer Finanzierung – als Erwerber einsteigen kann. In manchen Teilmärkten – insbesondere in Metropolen wie München oder Frankfurt/Main – sind die Immobilienpreise in den vergangenen Jahren bereits sprunghaft angestiegen, sodass man in diesen Märkten die jeweils angebotenen Kaufpreise sorgfältig unter die Lupe nehmen muss.

Demnach ist auf jeden Fall – neben eigenen Recherchen z.B. zu aktuellen Marktpreisen einer bestimmten Region – ein Fachmann aus dem Immobilienumfeld bei der Anlageentscheidung hinzuzuziehen, der möglichst nicht zusätzlich von einer erforderlichen Finanzierung profitiert. Bei größeren Investitionen (z.B. einem Ein- oder Mehrfamilienhaus) sollte man insbesondere ein objektives Drittgutachten eines Spezialisten – zur Bausubstanz und zur Ermittlung eines objektiven Objektwertes sowie den langfristigen Preisentwicklungsperspektiven – einholen. Die in Frage kommende Immobilie, die Infrastruktur (auch: Bewohnerstruktur) sowie das bauliche Umfeld sollte in jedem Fall auch persönlich in Augenschein genommen werden, um nachhaltige finanzielle Fehlentscheidungen zu vermeiden.

Abschließend muss man klar darauf hinweisen, daß die jeweilige Art der gewählten privaten Altersversorgung natürlich in hohem Masse von der eigenen aktuellen finanziellen Leistungsfähigkeit abhängt. Wünschenswert wäre natürlich aus reiner Risikostreuung eine Kombination z.B. aus Investmentfonds-Anlage und Immobilie. Hierbei müssten allerdings realistischerweise mindestens 200 – 300 Euro monatlich für die private Altersvorsorge zur Verfügung stehen. Bei vielen Menschen mit mittlerem oder geringem Einkommen wird somit wohl nur eine Anlageform mit z.B. monatlich 100 Euro möglich sein, für manche stellen bereits 50 Euro monatlich eine echte Herausforderung dar.

Wichtig ist in jedem Fall, sich der dringenden Notwendigkeit bewusst zu werden, selbst Initiative zu zeigen und für das Alter vorzusorgen – andernfalls droht bei ausschließlichem Bezug der gesetzlichen Rente in den kommenden Jahren und Jahrzehnten in Deutschland die Altersarmut. Und das wenige Geld, das zur privaten Altersvorsorge aufgebracht werden kann, sollte nicht in teuren und unrentablen Produkten wie der Kapital-Lebens- oder Rentenversicherung zum überwiegenden  Wohle der Versicherungsunternehmen verschwinden.

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Aktuelle Alternativen zur Kapital-Lebensversicherung (Teil 1): Staatlich geförderte Altersvorsorge


Staatlich geförderte private Altersvorsorge

Die aktuelle Berichterstattung in meinem Blog über die Probleme der Versicherungsgesellschaften, die für Kunden nachteiligen Regelungen des neuen Gesetzes zu Lebensversicherungen (LVRG) und der gleichzeitige Druck vieler Menschen zur privaten Altersvorsorge haben zu sehr vielen Fragen geführt.

Auffällig ist, daß viele Privatanleger offensichtlich wenig bis keine Kenntnisse zu ihren generellen Möglichkeiten und Chancen im Umfeld der privaten Altersvorsorge haben. Dies ist umso verwunderlicher, zumal alle Anleger doch eigentlich eine Hausbank und / oder einen Anlage-, Vermögens- bzw. Versicherungsberater besitzen dürften, die ihrer jeweiligen Beratungspflicht auch nachkommen sollten. Außerdem investiert die Bundesregierung jedes Jahr Millionen Euro in verschiedene Werbe- und PR-Maßnahmen, um die staatlich geförderten Anlageformen in der Bevölkerung bekannt zu machen.

Als ersten Überblick und zur generellen Orientierung habe ich in diesem Teil 1 des Blog-Beitrages als mögliche Alternativen zur Kapital-Lebensversicherung die staatlich geförderten Instrumente ausgewiesen. Meine persönliche Skepsis zur Sinnhaftigkeit dieser Instrumente hatte ich bereits zum Ausdruck gebracht. Auf sinnvolle Alternativen weise ich im noch folgenden Teil 2 hin.

Dieser sehr verständliche Überblick stammt aus einer älteren Publikation der „Stiftung Warentest“ (Test.de). Für detaillierte Informationen, Produkterklärungen sowie die Berücksichtigung der eigenen Lebenssituation bei der passenden Auswahl eines für den jeweiligen Anleger in Frage kommenden Produktes ist in jedem Fall kompetenter Rat der Bank, des Vermögensberaters oder einer anderen fachlich geeigneten Person bzw. Institution einzuholen.

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DIHK fordert ein besseres Gründungsklima für Unternehmen in Deutschland – Politik muss endlich handeln


Jetzt fordert auch der DIHK in Berlin in seiner neuesten Publikation endlich von der Politik akutes Handeln für eine Verbesserung des Existenzgründer-Klimas in Deutschland ein. Über viele Jahre ging die Anzahl der wirtschaftlich produktiven Unternehmen schleichend per Saldo zurück, der Bereich der Unternehmensförderung wurde immer mehr zurückgefahren, Förderungen für Existenzgründer gänzlich gestrichen oder stark reglementiert.

Konzentriert hat sich die Regierung überwiegend auf soziale Wohltaten wie „Mütterrente“ oder zuletzt den „Mindestlohn“. Ansteigende Sozialhaushalte für SGB 2-Leistungen haben zusätzlich die Gestaltungsspielräume stark eingeengt. Somit blieb für die vergleichsweise sehr kleine Gruppe der unternehmerischen Pioniere und Gründer relativ wenig vom „Förderkuchen“ übrig.

Wer aber soll denn die sozialen Wohltaten des Staates langfristig finanzieren wenn nicht viele wirtschaftlich starke (mittelständische) Unternehmen, die in Deutschland Steuern zahlen und Arbeitsplätze schaffen?

Wie kann Wachstum und Wohlstand langfristig gewährleistet werden, wenn Deutschland mit dem einzig verfügbaren Rohstoff – hohe Bildung und Qualifizierung von Arbeitnehmern sowie vor allem Innovationskraft und Kreativität entschlossener Unternehmer – so schlecht umgeht?

In dem 10 Punkte-Katalog skizziert der DIHK erforderliche Maßnahmen und Aktivitäten auf Seiten der Politik sehr zutreffend. Nicht umsonst tauchen an oberster Stelle zwei Forderungen im Zusammenhang mit den finanziellen Rahmenbedingungen für Existenzgründer auf. Die in Deutschland zwingend erforderliche und sich allenfalls in den Kinderschuhen befindliche Säule der Unternehmensfinanzierung durch sog. „Wagniskapital“ ist eine zentrale Forderung. Vorhandenes, privates oder institutionelles Anlagekapital muss künftig viel intensiver und selbstverständlich auch in Unternehmensbeteiligungen angelegt werden anstatt in unproduktiven Anlageformen wie Tagesgeld, Geldmarktfonds oder Staatsanleihen.

Entsprechende Förderanreize für Wagniskapital-Geber muss die Politik setzen. Als Vorbild könnte dabei einmal mehr die USA dienen, wo Existenzgründer zunehmend innovative Geschäftsmodelle unter Umgehung von klassischen Finanzakteuren (z.B. Geschäftsbanken) erfolgreich realisieren. An funktionierenden Märkten können Wagniskapital-Geber  transparent agieren, die erzielbaren Renditen dieses Anlagesegmentes liegen langfristig bei deutlich über 20%.

Ebenso ist die Politik gefordert, die seit geraumer Zeit bestehende „Kreditklemme“ (dramatischer Rückgang der Finanzierungen an Unternehmen trotz steigender Liquiditätsversorgung der Geschäftsbanken durch die EZB) aufzulösen. Durch die neuen, rigiden Basel III-Auflagen bei Geschäftsbanken (insbesondere Eigenkapitalanforderungen) wird es für kleine und mittlere (mittelständische) Unternehmen immer schwieriger, erforderliches Kapital für Gründung, Expansion oder Innovation bei Geschäftsbanken zu erhalten.

In der aktuell schwierigen wirtschaftlichen Konstellation sollte es nicht nur bei reinen Appellen bleiben! Die Politik ist massiv gefordert, sie sollte ihrer Aufgabe zum Wohle der Volkswirtschaft und des Landes endlich nachkommen!

Der DIHK stellt einen Forderungskatalog auf, um das Klima für Existenzgründungen in Deutschland zu verbessern.

Der DIHK stellt einen Forderungskatalog auf, um das Klima für Existenzgründungen in Deutschland zu verbessern.

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Nettoverzinsung bei Kapitalanlagen in Lebensversicherungen (1980-2012)http://www.wiwo.de/finanzen/vorsorge/versicherungsunternehmen-bafin-erklaert-lebensversicherung-zum-auslaufmodell-seite-all/10070554-all.html


Nettoverzinsung bei Kapitalanlagen in Lebensversicherungen (1980-2012)

Die private Altersversorgung der Deutschen steht vor einem Paradigmenwechsel: In den vergangenen Jahren nahm die Attraktivität der von den Deutschen immer noch für die private Altersversorgung bevorzugten Kapitalanlage „Lebensversicherung“ kontinuierlich ab. Dabei nutzen noch immer ca. 60% der deutschen Privatanleger das Produkt „Lebensversicherung“ zur Vermögensanlage bzw. Altersvorsorge.

Die Nettoverzinsung in den vergangenen Jahren lag in dieser Anlagekategorie gerade noch bei knapp über 4% und profitierte dabei aus den noch relativ hochverzinslichen internationalen Langfristanlagen in den Portfolios der Gesellschaften aus den vergangenen Jahren (Quelle: Gesamtverband der deutschen Versicherungswirtschaft e.V., Berlin).

Die Niedrigzinspolitik der weltweiten Zentralbanken aus der jüngeren Vergangenheit wird sich voraussichtlich ab 2015 massiv in dramatisch sinkenden Nettoverzinsungen bei Kapital-Lebensversicherungen widerspiegeln. Dies gilt natürlich auch für den Produktbereich der Privaten Rentenversicherungen. Dann kann erwartet werden, daß die Gesellschaften wohl nur noch Nettoverzinsungen von maximal 3% erwirtschaften können und das bei Eingehen erheblich höherer Anlagerisiken. Dagegen stehen Renditeversprechen der Gesellschaften bei abgeschlossenen Verträgen – insbesondere aus Mitte der 1980er Jahre sowie um 2000 – in Höhe von 6% oder 7% (neben der garantierten Verzinsung wurde in Verlaufsrechnungen eine großzügige „Überschussbeteiligung“ eingerechnet). Die prognostizierten Ablaufleistungen (Auszahlungssummen im Erlebensfall) bei diesen Langfristverträgen reduzieren sich somit im Vergleich zur Angebotslegung oft um mehrere zehntausend Euro.

Noch ist der aktuelle Vertragsbestand sowie das gesamte Versicherungsvolumen in Lebens- und Rentenversicherungen stagnierend auf ermäßigtem Niveau, allerdings steigen bereits die Stornoquoten, d.h. die Anzahl der Vertragsauflösungen im Verhältnis zu den bestehenden Verträgen, bei den Gesellschaften spürbar an. Den ersten Anlegern wird die Problematik ihrer als stabil und rentabel unterstellten Altersvorsorge klar, sie lösen die Verträge trotz dabei entstehendem Kapitalverlust auf und suchen sich (kurzfristige) Alternativanlagen. Ebenso boomt derzeit der Zweitmarkt für Kapital-Lebensversicherungen, über den Verträge an Dritte verkauft werden, ohne eine Vertragsauflösung vornehmen zu müssen.

Sobald den privaten Anlagekunden noch intensiver und vor allem in der Breite bewußt werden wird, daß sie künftig teilweise mit negativen Real-Renditen bei ihren Kapitalanlagen der als sicher eingeschätzten privaten Altersversorgung rechnen müssen und damit das Vermögen für die Altersvorsorge drastisch schwindet, wird das Neugeschäft der Versicherungsgesellschaften signifikant einbrechen und die Stornoquoten werden gleichzeitig dramatisch ansteigen.

In den vergangenen Jahren ist bereits eine starke Zurückhaltung der Anleger bei der sog. „Riester-Rente“ zu beobachten. Diese staatlich massiv geförderte Anlageform (Aufbau einer weiteren Säule der privaten Altersvorsorge neben der gesetzlichen sowie betrieblichen Rente) wird derzeit kaum mehr von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen genutzt, die Zahl der abgeschlossenen Verträge bleibt mit ca. 11 Mio. weiterhin deutlich unter den Erwartungen des Fördergebers sowie der Gesellschaften. Sehr intransparente Vertragskonstruktionen, komplizierte und damit schwer verständliche Förderberechnungen, ein hoher administrativer Aufwand sowie nicht zuletzt die zunehmend negative Berichterstattung über unverhältnismäßig hohe (interne) Kosten der Verträge schrecken Anleger vor Neuengagements trotz attraktiver staatlicher Fördersätze ab. Noch ist es für eine abschließende Bewertung zu früh, es zeichnet sich aber ab, daß die staatliche Förderung weniger bei den Privatanlegern als vielmehr bei den Versicherungsgesellschaften über die Berechnung entsprechender Kosten ankommt.

Sofern es den Versicherungsgesellschaften nicht kurzfristig gelingen sollte, attraktive Anlagealternativen zu erschließen bzw. Produktinnovationen rund um das Lebens- und Rentenversicherungsgeschäft zu entwickeln, prognostizieren Experten bereits den „Tod“ der Lebensversicherung. Die Finanzaufsichtsbehörde BaFin erklärt die traditionellen Lebensversicherung bereits zum „Auslaufmodell“ (http://www.wiwo.de/finanzen/vorsorge/versicherungsunternehmen-bafin-erklaert-lebensversicherung-zum-auslaufmodell-seite-all/10070554-all.html). Sollten sich diese Prognosen bewahrheiten, wird es im Ergebnis zu massiven Ertragseinbußen bei den Gesellschaften und in der Folge zu einschneidenden Kosten- und Personaleinsparungsmaßnahmen kommen müssen.

Und die spannende Frage wird dann vor allem auch sein: Welche Produkte verkaufen die über 250.000 freien (selbständigen) Versicherungsvertreter, Finanzvertriebe, Makler und Ausschließlichkeitsagenten eigentlich künftig ihren Kunden?

Und wieviele der Agenturen und Handelsvertretungen – insbesondere heikel bei sog. „Finanz-Strukturvertrieben“ – werden mittel – und langfristig bei dramatisch sinkenden Provisionserlösen bei einem ihrer Top-Produktbereiche überleben?

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