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„Kleinanlegerschutzgesetz“ – Der bürokratische Todesstoß für innovative Wagniskapital-Finanzierung


Eigentlich hatte sich die sog. „GroKo“ aus CDU/CSU und SPD vorgenommen, das Segment „Wagniskapital“ in Deutschland endlich politisch zu beleben und mit entsprechend attraktiven Rahmenbedingungen nachhaltig zu fördern. So zumindest stand dies im „Koalitionsvertrag“, den die großen Parteien nach der Bundestagswahl im vergangenen Jahr in zähen und medienwirksamen Verhandlungen ausgearbeitet und verabschiedet hatten. Man war sich einig: In Deutschland müsse ein „Gründerboom“ wie Ende der 1990er Jahre ausgelöst werden, Ideen und Innovationen müssten schnell und einfach über unterschiedliche Wagniskapitalgeber finanziert werden können. Privaten Anlegern und Investoren sollten deutliche Anreize gesetzt werden, Innovation und Wachstum bei Existenzgründern und Unternehmen durch eigenes Kapital zu unterstützen.

Das tut auch dringend Not. Ist doch Innovation und Erfindergeist eine klassische deutsche Unternehmertugend – und zudem Bildung unser alleiniger wirtschaftlicher Rohstoff. Insbesondere gilt es, die massiv rückläufigen Zahlen von Unternehmensgründungen in den vergangenen Jahren einzudämmen. Trotz relativ moderater Insolvenzraten geht der Saldo der in Deutschland am Markt aktiv tätigen mittelständischen Unternehmen seit Jahren rapide zurück. Immer weniger junge Menschen wollen in unsicheren Zeiten das unternehmerische Risiko einer Unternehmensgründung eingehen, finden doch entsprechend Qualifizierte schnell eine interessante Anstellung bei einem (internationalen) Großunternehmen. Immer mehr Unternehmer haben gleichzeitig Probleme, geeignete Nachfolger zur Fortführung des eigenen Unternehmens zu gewinnen – gerade im Mittelstand.

Ändert sich an den aktuellen Rahmenbedingungen – vor allem hinsichtlich der Liquiditäts- und Kapitalversorgung – nichts, droht im Ergebnis nichts Geringeres als der Niedergang des deutschen Mittelstandes! Mit in der Folge verheerenden Auswirkungen auf den allgemeinen Wohlstand unserer Bürger und insbesondere den deutschen Arbeitsmarkt.

Von den traditionellen Finanzakteuren, den Geschäftsbanken – eigentlich per Definition für die funktionierende Liquiditäts- und Kapitalversorgung der mittelständischen Wirtschaft verantwortlich – kann die Politik dabei nicht auf Unterstützung hoffen. Die aus der Finanz- und Bankenkrise seit 2008 mit einem blauen Auge davon gekommenen (oder staatlich geretteten) Institute lecken noch immer ihre Wunden, halten teilweise noch immer reichlich eigene Risiken in den Büchern vor und richten sich mit BASEL III auf weiter erhöhte Anforderungen an die Eigenkapital-Quoten ein. Eine verheerende Gemengelage: Trotz nahezu ungebremster Liquiditätsschwemme in Form des billigen EZB-Geldes keine Spur einer Weitergabe dieser Vorteile an die Unternehmen in Form von Kreditfazilitäten!

Die mittelständische Kundschaft wird dagegen von den Banken durch immer wieder neue und selbst für Banker mittlerweile undurchsichtig gewordene (weitestgehend automatisierte) Scoring- und Rating-Modelle malträtiert – Unternehmen, die keine Kredite benötigen, werden mit großzügigen Kreditangeboten zu Sonderzinssätzen überschüttet, Mittelständler mit akutem Finanzierungsbedarf für Wachstum und Innovation können – wenn überhaupt – Kredite nur mit überaus großer Mühe, stabiler Sicherheitenstellung und zu relativ hohen Zinsen in Anspruch („Risikoprämie“) in Anspruch nehmen. Bonität natürlich immer vorausgesetzt. Die mangelhafte Kreditversorgung der mittelständischen Wirtschaft ist mittlerweile derart dramatisch und offenkundig, dass sich Anfang 2014 sogar der Chef-Volkswirt der staatlichen KfW Bankengruppe in Berlin besorgt über die prekären Zustände an den Kreditmärkten in Deutschland äußerte. Bei den Geschäftsbanken stieß er dabei allerdings auf taube Ohren. Nach deren Wahrnehmung gäbe es keine „Kreditklemme“, die durch die Banken verursacht sei, vielmehr würden sich die Unternehmen bewusst mit Investitionen zurückhalten, weil die Zukunftsaussichten im internationalen Geschäft so unsicher seien. So liest es der erstaunte Marktbeobachter etwa in offiziellen Berichten des Sparkassen- und Giroverbandes sowie der Verbandsorganisation der Volks- und Raiffeisenbanken.

Alternative Wagniskapital-Finanzierungen sind also dringend erforderlich! Meine eigenen Erfahrungen im Umgang mit Existenzgründern und mittelständischen Unternehmen zeigen mir seit vielen Monaten, dass die Argumentationen der Banken nur auf eine in der Branche breit angelegte Wahrnehmungsstörung zurückgeführt werden können. Die Nachfrage nach Finanzmitteln und Liquidität für Gründungs-, Innovations- und Expansionsvorhaben bei mittelständischen Unternehmen (Startups und Wachstumsunternehmen) ist weiterhin ausgesprochen hoch, alleine die Finanzierungsbereitschaft der Banken und die mit einer Finanzierung verbundene Bereitschaft zur Übernahme von Risiken ist aktuell kaum noch vorhanden. Aber nennt man dies nicht „Kreditgeschäft“?

Nun konnten sich in den vergangenen Jahren einige findige Unternehmer in einer Nische des Wagniskapital-Marktes erfolgreich platzieren: Seit 2011 existieren in Deutschland die ersten „Crowdfinancing“-Angebote, bei denen Anleger bzw. Investoren interessante Projekt-Ideen via Internet unterstützen (sog. „Crowdfunding“) oder sich an Startup- bzw. Wachstumsunternehmen in unterschiedlichster Form beteiligen können (sog. „Crowdinvesting“). Mit kleinen Volumina gestartet und von den etablieren Finanzakteuren müde belächelt, erlebt die Branche seit 2013 einen wahren Boom. Und der Wachstumstrend ist intakt. Während die „traditionelle Wagniskapital-Industrie“ in Finanzmitteln schwimmt (versorgt durch Banken, aus Steuermitteln oder EU-Geldern), diese Gelder jedoch aus unerklärlichen Gründen nicht an die relevante Zielgruppe bringen kann oder diese durch bürokratische Prozesse per se abschreckt, sprechen die innovativen Angebote der Crowdfinancing-Anbieter Anleger und Unternehmer gleichermaßen an. Die erfahrenen privaten Wagniskapital-Anleger erhalten bei diesen Anbietern die Möglichkeit, auch mit kleinen Beträgen in Projekt-Ideen und Unternehmen schnell, einfach und bequem via Internet zu finanzieren. Somit lässt sich ein kleines Venture-Portfolio mit interessanten Rendite-Chancen und überschaubaren (wirtschaftlichen) Risiken aufbauen. Unternehmen stellen ihre Finanzierungswünsche und Ideen am Markt vor, erhalten unmittelbare Investoren-Feedbacks und sind nach 30 – 90 Tagen in der Lage, über die gesuchten Finanzmittel zu verfügen. Im Gegenzug erhalten die Anleger eine Unternehmensbeteiligung bzw. werden am künftigen Wertzuwachs des Unternehmens beteiligt.

Eine dynamisch zunehmende Zielgruppe – oft mit überdurchschnittlichem Bildungsstand, in jedem Fall aber extrem online-affin – nimmt immer mehr die Entscheidung für einen Teil der eigenen Geldanlage selbst in die Hand. Und hat Spaß dabei! Der bisher anstrengende und dröge Geldanlageprozess wird plötzlich spannend, in der Community genießt man das gemeinsame Erfolgsgefühl einer gelungenen Finanzierung. Und man muss sich auch am Bankschalter – oft nur mit Termin – nicht mit mehr oder weniger kompetenten Beratern auseinandersetzen, die ohnehin mehr das Interesse des Arbeitgebers als das des Kunden im Auge zu haben scheinen. Diese „Demokratisierung“ der Finanzmittel-Allokation privater Anleger kann den klassischen Finanzakteuren nicht gefallen. Wo kämen wir hin, wenn man die Banken für die Entscheidungen rund ums eigene Geld der Privatkunden gar nicht mehr benötigt? Und wenn dies vor allem immer mehr Privatanleger tun?

Und in dieses innovative Wachstumssegment „platzt“ nunmehr ein Referentenentwurf zum „Kleinanlegerschutzgesetz“ (aktueller Bearbeitungsstand der Gesetzesvorlage unter http://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Downloads/Gesetze/2014-07-28-kleinanlegerschutzgesetz.pdf?__blob=publicationFile&v=5), der nicht nur mangelhaftes Fingerspitzengefühl in Sachen „Wagniskapital“ zeigt, sondern der sich offensichtlich auch durch geringe Branchen- und Fachkompetenz auszeichnet. Wie ist es anders zu erklären, dass reine Online-Angebote plötzlich reguliert und beaufsichtigt werden sollen, als wären sie große traditionell arbeitende Kapitalsammelstellen oder Hedge-Fonds? Wie kann man es als Branchenkenner nicht wahrnehmen, dass ein völlig unnötiger Medienbruch – die Einführung eines „Vermögensanlagen-Informationsblattes“, kurz „VIB“, und der Zwang zum POSTALISCHEN Versand sowie der Original-Unterschriftseinholung des Anlegers – alle effizienten Online-Prozesse der Internet-Portale zunichte macht und enorme administrative Zusatzkosten auslöst? Wer kommt eigentlich auf die absurde Idee, umfangreiche und teure „Prospektpflichten“ unter bestimmten Voraussetzungen zu fordern, die einen Großteil der von den Unternehmen erwarteten Finanzierungsbeträge bereits im Vorfeld verschlingen? Und wer – wenn nicht die Banken-Lobby – hat sich nur ausgedacht, dass Internet-Portale per Dekret plötzlich zu klassischen Finanzdienstleistern (mit entsprechenden Lizenzen und Gewerbezulassungen) oder gar Vollbanken nach Kreditwesengesetz (KWG) mutieren sollen?

Der Kleinanlegerschutz ist grundsätzlich richtig und wichtig. Ich finde es auch widerwärtig, wenn etwa gutgläubige Senioren in hohem Alter von windigen Finanzvertretern dazu genötigt werden, ihre Spareinlagen in dubiose, langfristige Vertragskonstruktionen zu investieren, die selbst der „Berater“ nicht versteht und bei denen manchmal fraglich ist, ob der Anleger die Auszahlung seines Vermögens noch erlebt. Oder wenn Anleger eine sichere Anlage für Ihr Vermögen suchen und dann von Bankern oder Finanzberatern in Risikoanlagen gelockt werden.

Aber dieses Problem haben wir beim Thema Wagniskapital über Crowdfinancing-Plattformen nicht! Hier investieren erfahrene Anleger völlig eigenständig, ohne jedwede Beratung. Sie werden im Vorfeld ausdrücklich und mehrfach auf potentielle Risiken hingewiesen und gehen diese bewusst ein. Sie investieren nur Bruchteile ihres Vermögens und bestätigen gegenüber den Anbietern ihre wirtschaftliche Solidität. Und Informationen, Business-Pläne, Planzahlenrechnungen etc. – also Informationen zur jeweiligen Investitionsmöglichkeit – erhalten die Wagniskapital-Anleger im Internet von den Anbietern bereits heute.

Der mangelhafte Referentenentwurf zum „Kleinanlegerschutzgesetz“ muss dringend nachgebessert werden – andernfalls riskiert die Bundesregierung den Tod der innovativen Wagniskapital-Branche und damit einen aktuellen und vor allem künftigen Schaden für die deutsche Volkswirtschaft! Aber: Vielleicht will sie das ja?

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Aufbau meiner Facebook-Firmenseiten – Unterstützer gesucht!


Aktuell habe ich mich dem Thema „Facebook“ verschrieben und baue derzeit 2 Unternehmensseiten parallel zu den jeweils bereits bestehenden Websites auf. Interessierte Nutzer sind herzlich eingeladen, die beiden Seiten mit LIKES entsprechend zu unterstützen! Natürlich freue ich mich auch über entsprechende Dienstleistungsanfragen.

Für Existenzgründer und Unternehmer ist sicherlich die Coaching- und Beratungsseite unter http://www.facebook.com/profito.consulting relevant. Insbesondere im Umfeld verschiedener Förderberatungen ist die Nutzung verschiedener staatlicher Zuschüsse möglich. Weitere Informationen sind auch via Website http://www.profito-consulting.de abrufbar. Darüber können auch individuelle Ersttermine vereinbart werden.

Im Umfeld der Alternativfinanzierung (Crowdfunding, Crowdinvesting) können sowohl Projekt-Initiatoren als auch Existenzgründer und Unternehmer die Plattform microseeds24 nutzen. Die neue Facebook-Seite kann von Unterstützern unter http://www.facebook.com/microseeds24 geliked werden. Registrierungen von Anlegern bzw. Investoren sowie Projekt- und Unternehmens-Anmeldungen können direkt über die Website http://www.microseeds24.com erfolgen.

Ich freue mich über zahlreiche Unterstützer beim Aufbau beider Facebook-Seiten!

 

Nachtrag am 16.08.2014:

Ich bedanke mich bereits an dieser Stelle für die Unterstützung vieler Freunde, Kunden und Interessenten im Rahmen meiner „Facebook-Aktion“!

Bei microseeds24 konnte per heute die „magische Marke“ von 500 #LIKES genommen werden, bei profito consulting sind es nahezu 400 Facebook-Supporter. Das ist in nur 10 Tagen nach Beginn des systematischen Aufbaus meiner Firmen-Facebook-Seiten ein beeindruckender Erfolg!

VIELEN DANK.

Die Anlageberatung ist völlig überreguliert


Führt eine solche Überregulierung im Finanz- und Anlagebereich auch zu einer besseren Beratungsqualität? Wird dadurch Falschberatung oder der Verkauf von unseriösen Produkten verhindert? Das ist wohl eher fraglich….

Ein Islam-kritischer Kommentar in der BamS – aber doch bitte nicht in Deutschland!


Es sind nur wenige Zeilen, aber sie bergen enormen politischen Sprengstoff. Nicolaus Fest, Sohn des ehemaligen FAZ-Herausgebers Joachim Fest und aktuell Vize-Chefredakteur der Bild am Sonntag (BamS) hat sich etwas von der Seele geschrieben, was für ihn sehr wichtig ist. Und man reibt sich die Augen: Der mutige Kommentar fällt so vollständig aus dem doch sehr links-geprägten Presse-Einerlei, daß es einem intellektuellen Leser wie mir die Augenbrauen verwundert in die Höhe treibt.

Gerade die BILD und die BamS sind schließlich bekannt dafür, daß sich beide Medien klar und konform zu einem bestimmten Thema positionieren und diese Sichtweise konsequent und vor allem rücksichtslos durchziehen. Egal um welchen Preis, es muss in das selbstgezimmerte Weltbild des großen Medien-Konzerns passen und natürlich auch „Quote machen“. So war es bei dem kometenhaften Aufstieg und dem tiefen Fall des ehemaligen Bundespräsidenten Christian Wulff und in unzähligen anderen Fällen. Abweichler vom Presse-Mainstream? UNERWÜNSCHT!

Jetzt hat es doch tatsächlich einer aus den linken Mainstream-Medien mal gewagt, eine andere und vor allem kritische und gegenläufige Sichtweise zum Thema „Islam“ einzunehmen und das sachlich auch noch zu vertreten. Kurz und prägnant. Und was passiert: Die sog. „Gutmenschen“ – vor allem der linke Flügel der SPD, natürlich die LINKE und die bei solchen Themen immer gerne ganz vorne mitmischenden GRÜNEN gemeinsam mit den Restbeständen der ebenfalls stark links orientierten Piraten – laufen in Windeseile massiv Sturm und zeigen die seit Jahren bekannten Verteidigungs- und Schutzreflexe in Richtung des „Schuldigen“. Das (historisch schlechte) deutsche Gewissen wird bemüht, an die Moral und Humanität appelliert und die „Pauschalverurteilung des Islam“ (Chef-Redakteur Kai Diekmann von der BILD) rüde zurückgewiesen. Auch die BamS-Chefetage ist schnell und eifrig dabei, sich von dem „Vorgang“ des Abweichlers zu distanzieren und mit geradezu devoter Büsser-Haltung Schadenbegrenzung zu betreiben. Ein Shit-Storm in den Sozialen Netzwerken fällt über Nicolaus Fest her, der das allerdings (noch?) sehr gelassen kommentiert.

Ein besonders engagierter und eifriger türkisch-stämmiger Deutscher, der Mitglied des Bundestages ist, hat dann ganz empört auch sofort bei der Staatsanwaltschaft Berlin Strafantrag gestellt und die Aufnahme von Ermittlungen gegen Herrn Fest wegen „Volksverhetzung“ gefordert. Dem deutschen Rechtsstaat sei Dank! Diese Möglichkeit steht jedem in unserem Land offen – Erfolgsaussichten wohl eher gering.

Was ist denn eigentlich passiert? Herr Fest nimmt sich doch tatsächlich heraus, aus seiner eigenen, ganz persönlichen Sicht wenige kritische aber dennoch sehr zutreffende Fragen zu stellen. Und diese auch noch mit Fakten zu unterlegen! Wenn wir den Kommentar (im Original als Bild-Datei in diesem Blog-Beitrag) lesen, sollten wir uns selbst fragen:

1.) Ist der „Islam“ tatsächlich ein (objektives) Integrationshindernis?

2.) Nimmt Herr Fest die Tatsachen (z.B. „Friedensrichter“, „Zwangsheirat“, „Ehrenmorde“ oder signifikant höhere Kriminalitätsraten bei Jugendlichen mit islamisch geprägtem Migrationshintergrund) falsch wahr? Erfindet er Geschichten, die nicht der Wahrheit entsprechen oder übertreibt er maßlos?

3.) Überschreitet er in seiner Darstellung ethische Grenzen? Wird er etwa beleidigend oder diskriminierend? Hetzt er gar in unangemessener Art und Weise gegen eine Weltreligion?

4.) Ist somit also die Aufregung und das hysterische Geschrei der ideologisierten und moralisch gleichgeschalteten Gutmenschen berechtigt und muss Herr Fest moralisch und öffentlich von unserer Gesellschaft abgestraft und zurecht gewiesen werden? Wurde eventuell sogar eine Straftat begangen?

Zunächst ist auf die im Grundgesetz verankerte Meinungsfreiheit hinzuweisen, die für alle in Deutschland lebenden Menschen gilt – damit ist nicht die Freiheit gemeint, nur eine Meinung zu vertreten, die ggf. für die (Medien-)Mehrheit opportun ist. Es gilt insbesondere für Minderheiten-Meinungen und Äußerungen von Andersdenkenden. Dieses Recht hat Herr Fest schlicht wahrgenommen.

Dabei darf es grundsätzlich keine gedanklichen Tabus geben, sofern sich diese Meinungen bzw. Äußerungen nicht gegen die Freiheitlich Demokratische Grundordnung unseres Landes und den demokratischen Rechtsstaat richten oder zu (militanter) Gewalt (gegen Menschen) aufrufen oder diese verherrlichen. Religionen genießen dabei zu Recht einen besonderen Schutz, allerdings muß auch über religiöse Inhalte, über nicht zu tolerierende extremistische Auswüchse und vor allem über gesellschaftliche Folgen von Religion bzw. religiösen Gebräuchen diskutiert werden können! Dies ist insbesondere dann von Bedeutung, wenn sich eine immer dynamisch weiter anwachsende Religionsgruppe in Deutschland in oft radikaler Weise – auch gegen das Christentum oder Deutsche ohne eine Glaubenszugehörigkeit – äußert. Und das ist nun mal merklich der Islam in all seinen Schattierungen und Gruppierungen. Hierbei muss die deutsche Gesellschaft endlich sensibel werden, ansonsten besteht die Gefahr, dass sie von besonders aggressiven Religionen bzw. deren extremistisch agierenden Vertretern nachhaltig beschädigt wird. Zulasten von uns allen. Und das können und dürfen wir nicht zulassen! Das ist es, was auch Herrn Fest stört.

Zurück zur Integration: Die zahlreichen islamistischen – faktischen – Ghettos in Deutschland geben Herrn Fest offenbar recht. Hier leben in Deutschland Menschen – oft sind es Frauen – die keine oder nur sehr schlechte Sprachkenntnisse der deutschen Sprache besitzen. Ganze Stadtteile werden auf deutschem Hoheitsgebiet von Parallelgesellschaften „regiert“, nach eigenen Regeln, Werten und Idealen – bis hin zu einer eigenen Gerichtsbarkeit. Also gewissermaßen ein „Staat im Staate“. Deutsche sind dabei eher unerwünscht. Einzelne Menschen in diesen Parallelgesellschaften werden von ihren Familien oft von Kontakten zu Deutschen ausdrücklich ferngehalten und sind somit aus der deutschen Gesellschaft faktisch ausgeschlossen. Junge Menschen, die den Einflussbereich dieses Islams verlassen wollen, um nach eigenen (freien, westlich orientierten) Grundsätzen zu leben, werden von ihren Familien diskriminiert und terrorisiert. Freie Lebensformen – etwa eine Partnerschaft zwischen deutschen Männern und islamischen Frauen oder gar Homosexualität – werden oft sanktioniert oder aggressiv bekämpft. Und das mit allen Mitteln. Wie soll vor diesem Hintergrund Integration funktionieren?

Zu den anderen Themenfeldern, die Herr Fest in seinem Kommentar benannt hat, gibt es in ausreichendem Masse offiziell nachlesbares Daten- und Zahlenmaterial (Kriminalstatistik, Statistisches Bundesamt etc.), auf das ich im Detail nicht eingehen will. Trotz eingeschränkter Berichterstattung in den Leitmedien der Presse lassen sich die teilweise bedenklichen Verhältnisse und Zustände in Teilen von Berlin und anderen regionalen Brennpunkten in unserer Republik nicht wegdiskutieren. Auch ich selbst habe bereits sehr unangenehme Erfahrungen mit extrem gewaltbereiten islamischen Jugendlichen machen dürfen. Nur gemeinschaftliches, couragiertes Auftreten mit anderen Bürgern hatte damals eine Eskalation verhindert. Diese Tatsachen geben Herrn Fest somit im Ergebnis Recht.

Und was ist mit Diskrimierung oder Beleidigung? Lesen Sie selbst den Original-Kommentar! Er wählt in seiner Darstellung eine klare Sprache und nimmt eine eindeutige Position ein. Das ist legitim. Er belegt seine Sichtweise mit Beispielen. Darüber kann man diskutieren – mich würde aber interessieren, wie man die von ihm benannten Tatsachen eigentlich widerlegen will? Beleidigend wird er dabei aus meiner Sicht nicht.

Somit kann man resümieren, daß Herr Fest auch weder öffentlich an den Pranger gestellt noch in sonstiger Form diffamiert werden muss. Vielmehr sollten wir uns in unserer Gesellschaft mit den offensichtlichen Fakten kritisch und ideologiefrei auseinandersetzen und aktiv an Lösungsmöglichkeiten hinsichtlich bestehender Fehlentwicklungen arbeiten. Nur so kann unsere Gesellschaft permanent verbessert werden und auch nur so ist die Integration – auch religiöser Überzeugungen – überhaupt erst möglich. Und hierzu sind ausdrücklich auch in Deutschland lebende Menschen islamischen Glaubens aufgerufen, die integrationsbereit und integrationswillig sind!

Und vor diesem Hintergrund ist übrigens auch die aktuelle Asyl- und Einwanderungsproblematik grundsätzlich zu diskutieren. Die Zahl der unbegrenzten Einwanderungen nach Deutschland wird in diesem Jahr weiter massiv zunehmen. Schon stoßen viele Städte und Gemeinden an ihre Kapazitätsgrenzen. In aller Eile werden schon Hotels angemietet und Jugendeinrichtungen zu Flüchtlings-Aufnahmelagern umfunktioniert – Kindergärten und Schulen werden schon seit geraumer Zeit genutzt. Deutschland ist weltweit mittlerweile – nach den USA – das zweitbeliebteste Einwanderungsland. Ein Volk mit derzeit ca. 80 Millionen Einwohnern soll die Probleme einer Weltbevölkerung mit über 6 Milliarden Menschen lösen? Wohl kaum.

Viele dieser Einwanderer kommen aus aktuellen Kriegs- bzw. Krisengebieten und leben eine radikale Form des islamistischen Glaubens, der in unserem Land keinen Platz haben darf! Wenn in unserer offenen Gesellschaft immer mehr radikale und militante Einflüsse des Islam an Bedeutung gewinnen, die unser Wertesystem aktiv bekämpfen oder es negativ überlagern und somit nachhaltig schwächen, so werden wir und vor allem unsere Kinder eines schönen Tages in einem ganz anderen Land aufwachen. Und dann sind wir christlich geprägten, toleranten Abendländer die Minderheit im eigenen Land – und wie der Islam mit solchen Minderheiten umzugehen versteht, läßt sich in vielen arabischen Ländern bestaunen.

Und nur darauf hat Herr Fest zu Recht hingewiesen!

NACHTRAG 1: Ein sehr gutes Statement von Vera Lengsfeld zu diesem Thema findet sich unter http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/bleiben_sie_fest_herr_fest – und Frau Lengsfeld ist sicherlich über jeden Zweifel erhaben, rechtspopulistisch oder gar rechtsradikal zu sein!

NACHTRAG 2: Auch der bekannte TV-Moderator und Publizist Peter Hahne stellt sich auf die Seite von Herrn Fest mit einem ebenfalls sehr guten und sachlichen Beitrag unter
http://www.pi-news.net/2014/07/hahne-dieser-islam-gehoert-nicht-zu-deutschland/#more-419536!

NACHTRAG 3: Jetzt versuchen auch noch eigentlich als seriös geltende Medien wie DIE ZEIT, die Thesen des Herrn Fest zum Islam wissenschaftlich zu widerlegen – und scheitern kläglich! Eine sehr fundierte Entlarvung dieses schon fast irrealen, extrem peinlichen und amateurhaften Versuches ist nachzulesen unter http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_zeit_gibt_eine_redaktionsempfehlung.

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NACHTRAG 4: Eine Woche nach dem Kommentar von Herrn Fest haben sich die großen deutschen Medien formiert und sich – teilweise großflächig (4 Seiten in der BamS, ausführlich auch in BILD z.B. unter http://m.bild.de/news/standards/bild-kommentar/islam-wir-brauchen-die-debatte-37086060,variante=L.bildMobile.html) – entschuldigt. Bei wem eigentlich genau? Und vor allem: Für was? Sind die im Fest-Kommentar genannten Probleme etwa gar nicht vorhanden? Leiden die Lengsfelds und Hahnes und unzählige Befürworter des Kommentars etwa unter Halluzinationen oder Realitätsverlust? Oder geht es etwa nur um die Art der Formulierung einzelner Kritik-Punkte?

Immerhin wird eingeräumt, daß man eine „Debatte“ zu den bestehenden Problemen führen müsse. Und man druckt doch tatsächlich auch (redaktionell überarbeitete?) Feedbacks von Lesern ab, die – wohl sorgfältig ausgewählt – das „Meinungsspektrum der Redaktion“ abdecken.

Man reibt sich als deutscher Staatsbürger wirklich nur noch verwundert und verwirrt die Augen vor diesem unsäglichen Schauspiel in unserem Land! Die im Grundgesetz verankerte Meinungsfreiheit gilt offensichtlich nur dann, wenn sie in ein festgelegtes Bild der Welt in bestimmten Leitmedien passt – und dieses Bild bestimmen in Deutschland offensichtlich immer mehr verschiedene Migranten-Organisationen, Ausländer-Vereinigungen oder Islam-Vertreter! Die Aufmerksamkeit des Kommentars und die entstandene Diskussion hätten auch Politiker viel aktiver nutzen müssen, um sich mit den Aussagen problemorientiert auseinander zu setzen.

Ich habe bereits seit einiger Zeit konkrete persönliche Konsequenzen gezogen: Als ehemaliger Abonnent von SPIEGEL, FOCUS, FAZ, DIE WELT, SZ und dem HANDELSBLATT habe ich sämtliche Abos gekündigt und informiere mich ausschließlich über vielfältige Online-Angebote. Nur dann, wenn immer mehr Abonnenten diesem Beispiel folgen, werden sich die Medien vielleicht qualitativ verbessern und vor allem ihrer ureigensten Aufgabe – einem objektiven, sach- und problemorientierten Journalismus – wieder nachkommen!

NACHTRAG 5: Wie weit die „Konsequenz“ der links-indoktrinierten Presse bei unangenehmen Berichterstattern in Deutschland mittlerweile geht, musste Herr Fest bereits wenige Wochen nach seiner Veröffentlichung feststellen. In einer kurzen Stellungnahme wurde bekannt gegeben, dass sich das Haus Springer „einvernehmlich“ mit ihm über eine Trennung verständigt hat. Die systematische Ausgrenzung unbeliebter Meinungen geht also weiter!

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Nach 1 Monat: Schon 50 positive Feedbacks!


Bereits nach 1 Monat konnte der MATZKEBLOG 50 positive Feedbacks („Gefällt mir“) bei WORDPRESS im Blog verzeichnen. Zudem habe ich auf die jeweiligen Beiträge mehrere hundert Nachrichten und Emails erhalten. Schwerpunkte dabei waren die Angst um die künftige Euro-Entwicklung, die Fragilität des Bankensystems und die akute Sorge um die Private Altersvorsorge.

Täglich wird der Blog bereits von ca. 100 Interessenten besucht – nahezu 3.000 Besucher im ersten Monat!

Ich bin positiv über die Ergebnisse überrascht und nehme diese Resonanz als verstärkten Ansporn auf, auch künftig klar und kritisch über aktuelle, mir persönlich wichtige Themen aus Politik und Wirtschaft zu berichten.

Vielen Dank für Ihre Neugier, Ihr engagiertes Interesse und Ihren auch künftigen Blog-Besuch!

50 "GEFÄLLT MIR"-Angaben im MATZKEBLOG

50 „GEFÄLLT MIR“-Angaben im MATZKEBLOG

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Die Niedrigzins-Politik der Notenbanken treibt selbst die als sehr konservativ und zurückhaltend geltende Münchener Rück um.

„Die Waffen der Geldpolitik verlieren an Wirkung – außer man rüstet exponentiell auf“, sagte Vorstandschef Nikolaus von Bomhard. „Aber die Nebenwirkungen werden immer greifbarer. Die Liquidität in den Märkten ist atemberaubend.“ Die Risikoaufschläge für Unternehmensanleihen etwa seien „fast schon ungesund“ niedrig, warnte von Bomhard.

Es komme der Punkt, an dem die Geldpolitik schlimmere Nebenwirkungen bekomme, „als sie an Hauptwirkung überhaupt noch erzielen können“.

Den vollständigen Bericht kann man unter http://www.n-tv.de/wirtschaft/Muenchener-Rueck-warnt-vor-neuer-Finanzkrise-article13299871.html nachlesen.

Aktuell warnt selbst die überaus konservative Münchener Rück vor den Gefahren einer Finanzkrise

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Je länger die Europäische Zentralbank die Zinsen an den Geld- und Kapitalmärkten im Euroraum künstlich auf extrem niedrigen Niveau hält, desto wuchtiger werden die künftigen Erschütterungen auf den Finanzmärkten und in den europäischen Volkswirtschaften ausfallen – nicht die Tatsache, DASS diese Erschütterungen kommen werden, ist ungewiss, sondern lediglich der Zeitpunkt, WANN und in WELCHER INTENSITÄT sie eintreten werden!

FAZIT:

Geld- und „Papier“-Vermögen (Cash, verbriefte Anlagen, Sparbriefe, Aktien, Zertifikate, Sparbücher, Bankguthabrn etc.) sollten Sie schleunigst und rechtzeitig reduzieren und selektiv werthaltige SACHWERTE bevorzugen!

Im Falle eines Crashs der EU-Volkswirtschaften, der Finanzmärkte und / oder des Euro als Gemeinschaftswährung für den Euroraum werden die Bankschalter und Geldautomaten Ihrer Hausbank über Nacht geschlossen sein (das noch relativ aktuelle Beispiel Zypern sollte für jeden eigentlich lehrreich gewesen sein!), Ihr Vermögen ist damit für Sie blockiert bzw. nicht für Sie verfügbar und einen Großteil der Vermögens(buch)werte werden Sie dann ohnehin verlieren.

Dingliche Wertgegenstände wie Gold, Immobilien, Kunstgegenstände, Edelsteine, Schmuckstücke und andere SACHWERTE werden immer einen (Tausch-)Wert verkörpern – unabhängig von jeweiligen „Papier-Währungen“, die ihr Vertrauen verloren haben und damit substanziell wertlos sind.

Künstlich in der Eurozone niedrig gehaltene Zinsen sind der Sprengstoff der Zukunft

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