Die Anlageberatung ist völlig überreguliert


Führt eine solche Überregulierung im Finanz- und Anlagebereich auch zu einer besseren Beratungsqualität? Wird dadurch Falschberatung oder der Verkauf von unseriösen Produkten verhindert? Das ist wohl eher fraglich….

Pinksliberal

Politik und Medien haben sich auf einen Schuldigen für ihr eigenes Versagen geeinigt: Die Anlageberatung. Kunden bekommen Unmengen an Papier und das BaFin prüft penibel die Beratungsprotokolle. Die Praxis zeigt, dass dies oft in unnützem Wahnsinn endet.

Die Tatsache, dass Berater ihre Empfehlung schriftlich begründen, und jedes empfohlene Finanzinstrument auf Angemessenheit und Geeignetheit prüfen müssen, finde ich gut. Auch die Offenlegung von Provisionen hat ihre Berechtigung. Doch die Pflichten haben sich in eine wahnwitzige Perversion entwickelt, was die Fehlersuche des BaFin (Aufsichtsamt für Finanzen) zeigt. Die Prüfer finden in den Protokollen viele Fehler, die eigentlich keine sind. Aktueller Fall: Ein Kunde gibt an, dass er einen Anlagehorizont „bis 5 Jahre“ hat. Der Berater empfiehlt ihm zur Beimischung eine 1 jährige Anlage und der Kunde ist damit glücklich. Das BaFin füllt aber gnadenlos ihre Fehlerliste, denn der Kunde hat laut Protokoll keine 1 jährige Anlage gewollt. Die Beratung gilt als Falschberatung…

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