Je länger die Europäische Zentralbank die Zinsen an den Geld- und Kapitalmärkten im Euroraum künstlich auf extrem niedrigen Niveau hält, desto wuchtiger werden die künftigen Erschütterungen auf den Finanzmärkten und in den europäischen Volkswirtschaften ausfallen – nicht die Tatsache, DASS diese Erschütterungen kommen werden, ist ungewiss, sondern lediglich der Zeitpunkt, WANN und in WELCHER INTENSITÄT sie eintreten werden!

FAZIT:

Geld- und „Papier“-Vermögen (Cash, verbriefte Anlagen, Sparbriefe, Aktien, Zertifikate, Sparbücher, Bankguthabrn etc.) sollten Sie schleunigst und rechtzeitig reduzieren und selektiv werthaltige SACHWERTE bevorzugen!

Im Falle eines Crashs der EU-Volkswirtschaften, der Finanzmärkte und / oder des Euro als Gemeinschaftswährung für den Euroraum werden die Bankschalter und Geldautomaten Ihrer Hausbank über Nacht geschlossen sein (das noch relativ aktuelle Beispiel Zypern sollte für jeden eigentlich lehrreich gewesen sein!), Ihr Vermögen ist damit für Sie blockiert bzw. nicht für Sie verfügbar und einen Großteil der Vermögens(buch)werte werden Sie dann ohnehin verlieren.

Dingliche Wertgegenstände wie Gold, Immobilien, Kunstgegenstände, Edelsteine, Schmuckstücke und andere SACHWERTE werden immer einen (Tausch-)Wert verkörpern – unabhängig von jeweiligen „Papier-Währungen“, die ihr Vertrauen verloren haben und damit substanziell wertlos sind.

Künstlich in der Eurozone niedrig gehaltene Zinsen sind der Sprengstoff der Zukunft

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3 Gedanken zu „Künstlich in der Eurozone niedrig gehaltene Zinsen sind der Sprengstoff der Zukunft

  1. Dr. Rammersdorff, München sagt:

    Ganz meine Meinung! Wir laufen im Euroraum mit Tempo 200 auf eine massive Betonwand zu und keiner weiß, wo die Bremse für dieses Desaster ist! Der historische Wohlstand Deutschlands (Vermögen der Sparer und Anleger) wird über den Umweg des billigen Geldes via EZB und Banken in die Südländer exportiert, die künstlich am Geld-Tropf – und damit existent – gehalten werden. Irgendwann MUSS die EZB die Zinsen wieder erhöhen und dann klappen die Volkswirtschaften aus Griechenland, Spanien, Portugal und auch Italien wie ein Kartenhaus zusammen.

    Ganz katastrophal wird es, wenn Frankreich Verschuldungs-Probleme bekommt (absoluter Reformstau!) – dann GUTE NACHT, Euro und Eurozone!!!

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  2. thomasmatzke sagt:

    Ich wurde gerade über einen Twitter-Kontakt auf ein sehr gut zum Thema passendes Video aufmerksam gemacht: http://www.youtube.com/watch?v=QgDjpQbG6_A&sns=em

    Unbedingt anschauen, es regt aktiv zum Nachdenken an! Der Beitrag ist zwar schon aus dem Oktober 2013, aber immer noch aktuell.

    Gefällt 1 Person

  3. Peter L. sagt:

    Nach der Konsolidierung des Goldpreises habe ich mir jetzt einen Bestand an kleinen Barren zugelegt – man weiss ja nie….. Gute Beiträge übrigens! Ich werde mir das Thema mit den Immobilien mal durch den Kopf gehen lassen….

    Gefällt 1 Person

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